Best Ager auf vier Pfoten – Physiotherapie-Workshop für Senioren-Hunde

Best Ager auf vier Pfoten – Physiotherapie-Workshop für Senioren-Hunde am 13. Juni

Beweglichkeit, Lebensfreude & Wohlbefinden für deinen älteren Hund

Es gibt diesen Moment, den viele von uns kennen: Du schaust deinen Hund an und merkst – er wird älter. Vielleicht läuft er schon etwas steifer, vielleicht ist er noch fit wie immer. Aber du weißt: Diese Zeit ist kostbar. Und du möchtest das Beste daraus machen – für ihn, und für euch beide.

Genau für dieses Gefühl haben wir etwas.

Ein Workshop, der wirklich etwas verändert

Am Samstag, 13. Juni laden wir euch zu unserem Physiotherapie-Workshop für Senioren-Hunde ein – egal ob dein Hund bereits erste Veränderungen zeigt oder ihr einfach frühzeitig etwas für seine Gesundheit tun möchtet. Gemeinsam mit Birgit Krüger von Hundephysio Frechen, erfahrene Hundephysiotherapeutin, schauen wir gemeinsam: Was braucht dein Hund gerade? Was tut ihm gut? Und was kannst du ganz konkret in seinen Alltag einbauen?

Es geht nicht ums Funktionieren. Es geht darum, dass dein Hund sich wohlfühlt – in seinem Körper, in seinem Kopf, in seinem Leben mit dir.

Was ihr mitnehmt

Vier Stunden, die sich lohnen: sanfte Bewegungsübungen für mehr Mobilität, einfache Massagegriffe die du selbst anwenden kannst, Physiotraining für Balance und Muskelerhalt, mentale Spiele gegen innere Leere – und ganz praktische Tipps für den Alltag, wenn Rampen, Tragehilfen oder Pfotenschutz plötzlich relevant werden.

Alles alltagstauglich, alles auf deinen Hund abgestimmt, alles mit viel Ruhe und ohne Stress.

Für wen?

Für Hunde ab ca. 8 Jahren – ob topfit und präventiv dabei oder mit ersten Einschränkungen. Für alle, die ihrem Hund nicht einfach beim Älterwerden zusehen wollen, sondern aktiv und liebevoll dabei sein möchten.

Die Plätze sind begrenzt – melde euch jetzt an.

Jetzt zum Workshop anmelden →

Nasenarbeit & Impulskontrolle – zwei neue Kurse starten am 2. Juni!

Gleich zwei spannende Kurse starten bei uns nächste Woche in Bornheim! Ab sofort könnt ihr euch direkt über unser Buchungssystem anmelden.

👃 Die Kunst des feinen Suchens

Nasenarbeit mal anders – ruhig, konzentriert und ganz ohne Hektik. In diesem Kurs lernt dein Hund, winzige Gegenstände gezielt mit der Nase zu suchen und ruhig anzuzeigen. Die feine Arbeit mit kleinen Objekten fördert Konzentration, Wahrnehmung und selbstständiges Problemlösen – und wirkt gleichzeitig ausgleichend und strukturierend.

Besonders geeignet für sensible, schnell erregbare oder unsichere Hunde – aber auch für alle, die ihre Nasenarbeit bewusster und feiner gestalten möchten.

👉 Kleine Gruppe | Max. 5 Teams | Für Einsteiger und Fortgeschrittene | Start: Dienstag, 2. Juni | 16:00 Uhr

Jetzt Platz sichern →

💪 Reiß dich mal zusammen 2.0! trifft auf Leinenführigkeit 

Ihr habt die Grundlagen der Impulskontrolle bereits drauf – aber an der Leine gerät ihr im Alltag trotzdem noch ins Straucheln? Dann ist dieser Kurs euer nächster Schritt! Wir festigen Impulskontrolle und Frustrationstoleranz in Bewegung und verbinden sie mit einer entspannten Leinenführigkeit.

Das Ziel: Dein Hund bleibt auch unterwegs aufmerksam bei dir, reagiert gelassen auf Reize – und ihr genießt endlich entspannte Spaziergänge gemeinsam.

Voraussetzung: Grundlagen der Impulskontrolle sollten bereits vorhanden sein, idealerweise durch unseren Kurs „Reiß dich mal zusammen!“.

👉 Kleine Gruppe | Max. 5 Teams | Für Teams mit Grundlagenwissen in Impulskontrolle | Start: Dienstag, 2. Juni | 18:30 Uhr

Jetzt Platz sichern →

Ein Poiner steht da und wittert etwas in der Luft, der Hintergrund ist unscharf dargestellt

Wenn dein Hund plötzlich weg ist – und du gar nicht weißt, wohin

Es passiert immer im selben Moment. Alles ist entspannt, ihr seid draußen, du atmest durch – und dann: ein Rascheln im Gebüsch, ein Aufflackern von Bewegung am Waldrand, und dein Hund ist weg. Nicht langsam, nicht zögernd. Einfach weg.

Du rufst. Nichts. Du rufst nochmal. Nichts.

Irgendwann kommt er zurück – aufgedreht, außer Atem, völlig in seiner Welt. Und du stehst da, Leine in der Hand, mit diesem bekannten Gefühl aus Erleichterung und Frustration und dem stillen Gedanken: Was war ich eigentlich die letzten fünf Minuten für ihn?

Abby – und die Kunst, Langeweile zu üben

Meine Abby ist ein Mischling, vermutlich Vizsla-Deutsch-Drahthaar. Wer die Rassen kennt, weiß schon, was das bedeutet.

Sie war als Welpe so jagdlich, dass von Folgetrieb keine Rede sein konnte – sie wäre im Wald einfach einer Spur gefolgt und weg gewesen. Also: Schleppleine. Nicht als Strafe, sondern als Realität.

Das Schwierige war nicht die Leine. Das Schwierige war, dass Abby im Wald fast durchgehend hochgefahren war – weil für sie dort schlicht alles spannend war. Jedes Geräusch, jeder Geruch, jede Bewegung. Und in diesem Zustand existierte ich für sie nicht mehr. Kein Kommando, kein Ruf, kein Pfiff – nichts kam an.

Also habe ich etwas gemacht, das sich im ersten Moment völlig unspektakulär anhört: Ich habe mit ihr im Wald Langeweile geübt. Wir sind in den Wald gegangen, haben uns hingestellt – und nichts gemacht. Sie durfte riechen, wahrnehmen, all die Wildgerüche in sich aufsaugen. Aber es passierte nichts Spannendes. Kein Spiel, kein Training, kein Weglaufen. Nur: sein.

Der Gedanke dahinter ist einfach, aber wirkungsvoll. Ein Hund, der immer wieder erlebt, dass Wildgerüche nicht automatisch zu Aufregung führen, lernt langsam, ruhiger damit umzugehen. Die Reize verlieren ein Stück weit ihren Zündfunken – und genau das war das Ziel: nicht, dass sie aufhört zu riechen oder wahrzunehmen, sondern dass sie in diesem Zustand wieder ansprechbar wird. Dass ich wieder existiere für sie, auch wenn der Wald voller spannender Dinge ist.

Parallel dazu musste ich lernen, sie zu lesen. Zu erkennen, was sie mir zeigt – bevor sie durchstartet. Die Körperhaltung, der Blick, die Spannung, die sich von hinten nach vorne aufbaut. Klar: Sie weiß die Dinge immer vor mir – sie hat schlicht die bessere Nase. Aber ich lerne, ihre Signale früh genug zu lesen, um rechtzeitig reagieren zu können. Seitdem gehe ich mit anderen Augen durch den Wald.

Was ich dabei auch aktiv geübt habe: erwünschtes Verhalten zu loben. Wenn Abby einen Wildwechsel angezeigt hat – also stehengeblieben ist, mir signalisiert hat, dass dort etwas war, ohne durchzustarten – dann war das genau das Richtige. Nicht das Entdecken unterdrücken, sondern das Innehalten belohnen. Dieses „zeig mir, was du riechst, aber entscheide nicht allein“ ist ein großer Teil unserer gemeinsamen Arbeit.

Einen großen Vorteil hatte ich: Diejenigen, die Abby als Welpe aufgezogen haben, hatten sie auf meine Bitte hin bereits auf die Pfeife geprägt. Das ist einer der wichtigsten Grundsteine, den man früh legen kann – und er zahlt sich aus. Ihr Rückruf ist bis heute sehr zuverlässig.

Aber mein eigentlicher Anspruch war nie, dass sie einfach auf Zuruf stoppt. Mein Ziel war, dass sie gar nicht erst durchstartet.

Jagdverhalten fängt viel früher an, als die meisten denken

Viele stellen sich Jagdverhalten so vor: Hund sieht Reh, Hund rennt. Aber das ist nur das Ende einer Kette, die schon lange vorher begonnen hat.

Jagdverhalten ist eine Sequenz – und sie beginnt mit dem Orten. Der Hund hebt die Nase, nimmt eine Witterung auf, verarbeitet sie. Schon das ist Jagdverhalten. Nicht das Hetzen – das Riechen. Wer das versteht, sieht seinen Hund plötzlich ganz anders.

Die vollständige Jagdsequenz sieht klassischerweise so aus:

  • Orten & Wittern – Der Hund nimmt die Fährte auf. Die Nase geht hoch oder flach auf den Boden, der Blick fokussiert sich. Im Alltag: Hund bleibt mitten im Waldweg stehen, Nase in den Wind, Körper angespannt. Für die meisten Menschen: unauffällig. Für den Hund: der Startschuss.
  • Suchen – Der Hund folgt dem Geruch aktiv, bewegt sich mit der Nase voran. Im Alltag: Hund zieht in Richtung Unterholz, wird saugend,, reagiert kaum mehr auf Ansprache.
  • Anpirschen – Viele Hunde zeigen ein typisches Schleichen oder Einfrieren, fast wie in Zeitlupe. Der Körper wird flacher, die Bewegungen kontrollierter. Im Alltag: Hund wird plötzlich ganz ruhig und konzentriert – was sich manchmal fälschlicherweise wie Entspannung anfühlt, aber das Gegenteil ist.
  • Hetzen – Das ist der Moment, den die meisten kennen. Hund bricht aus, rennt, ist nicht mehr zu erreichen. Ab hier ist das Programm vollständig gestartet.
  • Packen & Töten – Bei den meisten Haushunden werden diese letzten Stufen durch Jahrzehnte der Zucht abgeschwächt oder unterbrochen. Manche Rassen wurden gezielt dafür gezüchtet, an einer bestimmten Stelle innezuhalten – der Pointer friert beim Anpirschen ein (Vorstehen), der Retriever apportiert, ohne zu zerstören. Aber die Sequenz beginnt bei allen gleich.

Die meisten Hunde zeigen dabei nicht die vollständige Sequenz. Je nach Rasse und individuellem Hund werden bestimmte Stufen betont, andere kaum oder gar nicht gezeigt. Ein Hund kann ausgeprägt orten und suchen, ohne je zu hetzen – und ist trotzdem tief im Jagdverhalten.

Und hier ein Gedanke, der viele überrascht: Auch Hütehunde zeigen Teile dieser Sequenz. Das Anschleichen, das intensive Anstarren der Herde – das sogenannte „Eye“ beim Border Collie – ist nichts anderes als das Anpirschen aus der Jagdsequenz, züchterisch so verfeinert, dass Packen und Töten wegfallen. Was übrig bleibt, ist ein Hund, der Schafe zusammentreibt. Jagdverhalten steckt also in weitaus mehr Hunden, als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Warum ist das wichtig? Weil das Trainingsfenster ganz am Anfang liegt – beim Orten, beim Suchen, beim ersten Anspannen. Wer erst beim Hetzen eingreift, ist zu spät. Wer lernt, die frühen Stufen zu erkennen, hat echten Einfluss.

Was in diesem Moment wirklich passiert

Jagdverhalten ist kein Fehlverhalten. Es ist kein Trotz, keine Frechheit und kein Zeichen dafür, dass dein Hund dich nicht respektiert. Es ist eines der tiefsten, am stärksten verdrahteten Verhaltensmuster, die Hunde mitbringen – egal ob klassische Jagdrasse, Mischling oder der Hund, von dem es niemand erwartet hätte.

Was in diesem Moment passiert, ist ein biologisches Programm, das anspringt – und das oft stärker ist als alles, was ihr bisher im Training miteinander erarbeitet habt. Dein Hund ist nicht verschwunden, weil er dich vergessen hat. Er ist verschwunden, weil in diesem Moment sein Körper eine Kaskade in Gang setzt, die alles andere überlagert. Jagdverhalten löst eine massive Adrenalinausschüttung aus – Herzschlag und Atemfrequenz steigen, die Muskulatur wird aktiviert, alle Sinne fokussieren sich auf das Ziel. Und gleichzeitig schüttet das Gehirn Dopamin aus – den sogenannten Botenstoff für Vorfreude und Motivation. Das bedeutet: Jagen fühlt sich gut an. Sehr gut sogar. Der Hund belohnt sich mit jedem Durchstarten selbst, ganz ohne unser Zutun. Deshalb ist Jagdverhalten so hartnäckig – und deshalb reicht es nicht, einfach ein Kommando dagegenzusetzen.

Das ist der Unterschied, der alles verändert: nicht der Rückruf, der in der Halle oder im Garten wunderbar funktioniert – sondern der Rückruf, wenn der Reiz bereits da ist.

Übrigens: Jagdverhalten taucht nicht immer von Anfang an auf. Mein Hund Wilson, ein Bardino-Mix, hat es erst nach seiner Kastration entwickelt – das ist gar nicht so ungewöhnlich, wie es klingt. Manches kommt später. Und dann steht man plötzlich vor einer neuen Situation mit einem Hund, den man schon Jahre kennt.

Das Fenster vor der Jagd

Dein Hund zeigt dir, was gleich kommt. Er zeigt es mit dem Körper, bevor er handelt – mit der Haltung, dem Blick, der Spannung, die sich aufbaut.

Wer dieses Fenster kennt und rechtzeitig erkennt, hat eine echte Chance. Denn in diesem Moment – bevor das Programm vollständig gestartet ist – bist du noch erreichbar für ihn. Noch. Aber dieses Fenster ist klein, und es schließt sich schnell.

Das Lesen dieser frühen Signale ist eine der wichtigsten Fähigkeiten im Umgang mit jagdaffinen Hunden. Nicht weil man den Jagdtrieb wegtrainieren könnte – das kann man nicht, und das wäre auch nicht das Ziel. Sondern weil man genau dort, in diesem kurzen Moment, Einfluss nehmen kann.

Warum der Rückruf oft nicht das eigentliche Problem ist

Viele kommen zu uns mit dem Wunsch: „Ich brauche einen zuverlässigen Rückruf.“ Das ist verständlich. Aber der Rückruf ist meistens nicht das, was fehlt.

Was fehlt, ist alles, was vorher kommt.

Ein Rückruf unter Jagddruck funktioniert nur dann verlässlich, wenn ein Hund gelernt hat, in aufgewühlten Momenten überhaupt ansprechbar zu bleiben. Wenn er gelernt hat, dass du auch dann noch relevant bist, wenn da draußen etwas viel Aufregenderes passiert. Das ist keine Frage des Kommandos – das ist eine Frage der Impulskontrolle und der gemeinsamen Arbeit in echten Situationen.

Ein Rückruf, der nur auf dem Trainingsplatz funktioniert, ist kein Rückruf. Er ist eine Übung.

Management ist kein Scheitern

Noch etwas, das mir wichtig ist: Mit Abby kann ich heute im Feld und im Wald ohne Leine laufen. Aber wenn ich merke, dass sie sehr jagdlich drauf ist – wenn ich an ihrer Körperspannung sehe, was gerade in ihr vorgeht – dann hole ich sie in den Nahbereich, oder ich leine sie an. Bewusst.

Das nennt sich Management – und es ist kein Eingeständnis von Niederlage. Es ist ein Werkzeug. Ein kluges, verantwortungsvolles Werkzeug. Der Unterschied zu früher: Ich tue es aus Entscheidung, nicht aus Hilflosigkeit. Weil ich sie lese. Weil ich weiß, was kommt.

Das ist es, was wir gemeinsam im Training erarbeiten können.

Was „Jagdkontrolle“ wirklich bedeutet

Jagdkontrolle bedeutet nicht, deinen Hund zu unterdrücken oder ihm den Jagdtrieb wegzutrainieren. Es bedeutet, gemeinsam mit ihm in der Lage zu sein, auch in jagdrelevanten Situationen als Team zu funktionieren.

Konkret: Dein Hund sieht das Reh – und schaut trotzdem kurz zu dir. Du erkennst die aufkommende Spannung – und kannst etwas damit tun, bevor sie ihn überwältigt. Ihr beide könnt euch aus einer Situation herausbewegen, bevor sie eskaliert.

Das ist kein magisches Ergebnis. Das ist Training. Schritt für Schritt, in echten Umgebungen, mit echten Reizen.

Das kann man trainieren – wirklich

Jagdkontrolle ist kein Wunschdenken. Es ist ein Prozess, der Zeit braucht und echte Situationen – aber er funktioniert. Mit dem richtigen Aufbau, Schritt für Schritt, von kontrollierten Bedingungen in den echten Alltag draußen.

Was am Ende dabei herauskommt, ist kein Hund ohne Jagdtrieb. Sondern ein Hund, mit dem du auch im Wald und im Feld als Team funktionierst. Einer, der dir Wildwechsel zeigt, ohne selbst zu verschwinden. Einer, bei dem du rechtzeitig erkennst, was gerade in ihm vorgeht – und der auf dich hört, wenn es darauf ankommt.

Und du wirst anfangen, mit anderen Augen durch den Wald zu gehen.

Melde dich gerne bei uns – wir schauen gemeinsam, was euch wirklich weiterhilft.

Beagle mit Geschirr schnuppert auf einem Waldweg – Hundetraining in Bornheim bei Bonn

Begegnungstraining, Longieren & Jagdkontrolle – Start am 16. Mai!

Gleich drei neue Kurse starten am Samstag, 16. Mai bei uns in Bornheim (Bonn & Umgebung)! Ob Hund der an der Leine bellt, Distanzarbeit oder Jagdverhalten – hier ist für jeden etwas dabei. Ab sofort könnt ihr euch direkt über unser Buchungssystem anmelden.

🐕 Gelassen an der Leine – Begegnungstraining in Bornheim

Dein Hund zieht, bellt oder pöbelt, sobald ein anderer Hund in Sicht ist? Dann ist unser Begegnungstraining in Bornheim genau das Richtige. Wir setzen auf einen erzieherischen Ansatz statt auf Dressur: Dein Hund lernt, sich an dir zu orientieren – auch in schwierigen Momenten.

Der Fokus liegt auf Orientierung, Leinenführigkeit und Frustrationstoleranz. Die eigentliche Begegnungsarbeit kommt erst, wenn dieses Fundament steht. Vor dem Kurs erhältst du Zugang zu unseren Theorie-Videos, damit wir in der Praxis direkt loslegen können.

Der Kurs findet auf unserem eingezäunten Trainingsgelände statt – mit Ausflügen ins Feld und in den Wald.

👉 8 Einheiten + 2 Follow-up Termine | Max. 5 Hunde | Für Hunde, die an der Leine bellen oder pöbeln

Jetzt Platz sichern →

🐕 Freiheit auf Distanz – Longieren 

Beim Longieren in Bornheim lernst du, deinen Hund ganz ohne Leine zu führen – Kommandos wie Sitz, Platz oder Steh, alles auf Distanz. Das stärkt die Bindung, hebt die Kommunikation auf ein neues Level und fordert deinen Hund geistig und körperlich zugleich.

Der Kurs ist für alle Hunde ab dem Junghundalter geeignet – egal ob klein oder groß, Anfänger oder Fortgeschrittener. Vorkenntnisse sind nicht nötig, ihr startet genau da, wo ihr gerade steht.

👉 6 Termine | Für alle Hunde ab Junghundalter | Keine Vorkenntnisse nötig

Jetzt Platz sichern →

🦌 Der Weg zu mehr Freiheit – Jagdkontrolle

Dein Hund dreht auf, sobald er eine Fährte wittert – und in diesen Momenten bist du für ihn unsichtbar? Unser Jagdkontrolltraining bei Bonn hilft euch, auch in jagdrelevanten Situationen als Team zu funktionieren. Es geht nicht darum, den Jagdtrieb zu unterdrücken, sondern ihn zu verstehen und gezielt damit umzugehen.

Die letzten Einheiten finden draußen statt – erst im Feld, dann im Wald, mit echten Reizen und Wildwechseln. Vier Wochen nach dem Kurs treffen wir uns nochmal zu einem gemeinsamen Waldspaziergang. Begleitend erhältst du Zugang zu unseren Theorie-Videos.

👉 8 Einheiten + 1 Follow-up Spaziergang | Für alle Hunde, die Jagdverhalten zeigen

Jetzt Platz sichern →

Alle drei Kurse starten am 16. Mai – sichert euch jetzt euren Platz, bevor die Gruppen voll sind! 🐾

Welpenkurs & Junghundekurs in Bornheim – Start am 18. Mai!

Der Mai bringt Sonnenschein – und zwei neue Kurse, auf die viele von euch schon gewartet haben! Am Montag, 18. Mai starten bei uns in Bornheim (Bonn & Umgebung) gleich zwei Gruppen neu. Ab sofort könnt ihr euch direkt über unser Buchungssystem anmelden. Hier kommt ein Überblick, was euch erwartet:

🐶 Die kleinen Wilden – Welpenkurs in Bornheim Start: Montag, 18. Mai

Ihr habt einen neuen Welpen zuhause und wollt von Anfang an alles richtig machen? Unser Welpenkurs in Bornheim legt den Grundstein für ein harmonisches Zusammenleben – entspannt, alltagsnah und ohne Druck. In kleinen Gruppen mit maximal 5 Teams bekommt jedes Mensch-Hund-Team die individuelle Aufmerksamkeit, die es in dieser wichtigen Lebensphase braucht.

In 8 Wochen arbeiten wir gemeinsam an: Ruhe und Gelassenheit im Alltag, einer stabilen Bindung zwischen Hund und Halter, den ersten Grundlagen von Gehorsam und Leinenführigkeit sowie sozialer Kompetenz durch kontrollierte Begegnungen mit anderen Welpen.

Jede Einheit dauert 60 Minuten und findet je nach Wetterlage drinnen oder draußen statt. Voraussetzung: altersgerechter Impfschutz.

👉 8 Wochen | Für Welpen mit altersgerechtem Impfschutz | Max. 5 Teams
Jetzt Platz sichern →

 

🐕 Die jungen Wilden – Junghundekurs in Bornheim Start: Montag, 18. Mai

Dein Welpen-Chaos ist vorbei – jetzt wird dein Junghund erwachsen und ihr wollt gemeinsam durchstarten? Unser Junghundekurs bei Bonn ist der ideale nächste Schritt: In 12 Wochen trainieren wir in einer kleinen Gruppe gleichaltriger Hunde die wichtigsten Grundlagen für einen entspannten Alltagsbegleiter.

Gemeinsam arbeiten wir an: Grundsignalen wie Sitz, Platz und Bleib, entspannter Leinenführigkeit ohne Ziehen und Zerren, einem zuverlässigen Rückruf, Impulskontrolle und Frustrationstoleranz sowie sozialer Interaktion mit anderen Junghunden.

Positiv, motivierend und alltagstauglich – für ein starkes Team aus Mensch und Hund.

👉 12 Wochen | Für Hunde ab der 16. Woche | Individuelle Betreuung
Jetzt Platz sichern →

Beide Kurse starten am 18. Mai – sichert euch also jetzt euren Platz, bevor die Gruppen voll sind! 🐾

Hund läuft entspannt an lockerer Leine neben seinem Menschen

🐾 Neue Kurse im Buchungssystem – jetzt anmelden!

Das Frühjahr bringt frischen Wind – und drei neue Kurse, auf die viele von euch schon gewartet haben! Ab sofort könnt ihr euch direkt über unser Buchungssystem anmelden. Hier kommt ein kurzer Überblick, was euch erwartet:


Die jungen Wilden 2 – Aufbaukurs für Junghunde

Start: Mittwoch, 22. April | 17:15 Uhr

Ihr habt „Die jungen Wilden“ gemeinsam gemeistert – und jetzt wollt ihr dranbleiben? Sehr gut! Im Aufbaukurs vertiefen wir die Grundsignale, trainieren Leinenführigkeit und Rückruf unter echten Alltagsbedingungen und stärken die Orientierung und Impulskontrolle eures Junghundes. Schritt für Schritt, ohne Druck, aber mit klarer Struktur – für einen wirklich zuverlässigen Alltagsbegleiter.

👉 12 Wochen | Für Teams mit Grundlagenwissen aus „Die jungen Wilden“ oder vergleichbarem Kurs

[Jetzt Platz sichern →]


Reiß dich mal zusammen! – Impulskontrolle & Frustrationstoleranz INTENSIV

Start: Montag, 28. April | 18:30 Uhr

Zieht dein Hund an der Leine, dreht bei Begegnungen auf oder kann kaum warten? Dann ist dieser Kurs genau das Richtige. Wir arbeiten intensiv an Selbstbeherrschung und Gelassenheit – damit euer Alltag entspannter wird. Die Theorie bekommt ihr bequem vorab als Videos über Mentortools, die Praxis trainieren wir gemeinsam in fünf Einheiten à einer Stunde.

👉 Online-Theorie + 5x 1 Std. Praxistraining | Für Hunde, die schnell auf Reize reagieren oder sich schwer regulieren können

[Jetzt Platz sichern →]


Leinenführigkeit – Entspannte Spaziergänge für euch beide

Start: Montag, 21. April | 16:00 Uhr

Leinenzerren war gestern! In diesem 6-Wochen-Kurs lernt ihr Schritt für Schritt, wie euer Hund sich zuverlässig an euch orientiert – auch wenn andere Hunde, Radfahrer oder Ablenkungen auftauchen. Fairer Trainingsaufbau, positive Verstärkung und alltagstaugliche Übungen: So macht gemeinsames Spazierengehen wieder Spaß.

👉 6 Wochen | Für alle Hunde, die das Ziehen an der Leine noch nicht abgelegt haben

[Jetzt Platz sichern →]


Alle Kurse starten im April – also sichert euch jetzt euren Platz, bevor die Buchungen voll sind! 🐕

[Alle Kurse im Überblick →]

Hund wartet im Kofferraum bis er aussteigen darf – Hundeerziehung im Alltag

Wer erzieht hier eigentlich wen?

Stell dir folgende Szene vor: Das Auto parkt, die Heckklappe geht auf – und der Hund springt sofort heraus. Er landet, schnuppert kurz, zieht schon in Richtung Eingang. Die Leine spannt sich, der Mensch läuft hinterher. In der Halle angekommen dreht der Hund eine Runde, begrüßt alles und jeden – und irgendwann, wenn er fertig ist, kommt er auch mal kurz beim Menschen an.

Das Training hat noch gar nicht begonnen. Und trotzdem hat der Hund in diesen ersten Minuten bereits eine Menge gelernt.

Er hat gelernt: Ich entscheide wann ich aus dem Auto springe. Ich entscheide wohin wir gehen. Ich entscheide wann ich mich orientiere.

Genau das ist der Punkt, den viele unterschätzen: Erziehung findet nicht nur in der Trainingsstunde statt. Sie findet immer statt – in jeder Situation, in jedem Moment, in dem du mit deinem Hund zusammen bist. Die Frage ist nur, wer gerade erzieht.

Was Erziehung wirklich bedeutet

Erziehung hat nichts mit Härte zu tun. Und auch nichts mit Drill oder Strenge. Es geht darum, deinem Hund einen klaren Rahmen zu geben – verlässliche Regeln, die immer gelten und an denen er sich orientieren kann.

Hunde brauchen diesen Rahmen. Nicht weil sie kontrolliert werden müssen, sondern weil klare Strukturen ihnen Sicherheit geben. Ein Hund der weiß was von ihm erwartet wird, ist entspannter, ausgeglichener und leichter zu führen als ein Hund der ständig selbst entscheiden muss.

Das Gegenteil von Erziehung ist nicht Freiheit – es ist Orientierungslosigkeit.

Kleine Momente, große Wirkung

Es sind selten die großen Trainingseinheiten die eine Beziehung zwischen Mensch und Hund prägen. Es sind die vielen kleinen Momente die einfach so passieren – weil der Alltag eben aus ihnen besteht. Drei davon kennst du wahrscheinlich:

Das Auto: Der Hund springt heraus sobald die Klappe aufgeht. Nicht weil er böse ist, sondern weil er es darf. Niemand hat ihm beigebracht zu warten. Also entscheidet er selbst – und das Ergebnis ist ein Hund der von Anfang an vorauseilt, bevor der gemeinsame Spaziergang überhaupt begonnen hat.

Die Haustür: Wer geht zuerst durch die Tür? Klingt wie eine Kleinigkeit. Ist es aber nicht. Die Tür ist ein Übergang – von innen nach außen, von bekannt nach unbekannt. Wer diesen Übergang kontrolliert, gibt die Richtung vor. Wenn dein Hund immer als erster durch die Tür drängt, hat er diese Entscheidung längst übernommen.

Die Leine: Dein Hund zieht, weil er schnüffeln will – und du läufst hinterher, weil es einfacher ist. Kurz danach soll er plötzlich ordentlich neben dir herlaufen. Für dich ist das situativ, für ihn ist es widersprüchlich. Er hat gerade gelernt dass Ziehen funktioniert. Warum sollte es jetzt nicht mehr funktionieren?

Keine dieser Situationen ist dramatisch. Zusammen – und mit vielen anderen kleinen Momenten des Alltags – ergeben sie aber ein klares Bild: Wer hier wen erzieht.

Das Problem mit den halbherzigen Regeln

Eines der häufigsten Muster das wir im Training erleben: Regeln die manchmal gelten – und manchmal nicht.

Der Hund darf anspringen wenn du nach Hause kommst und guter Laune bist. Aber wenn du gestresst bist oder frisch angezogen, soll er es plötzlich lassen. Er darf an der Leine ziehen wenn er schnüffeln will – und kurz danach soll er ordentlich neben dir herlaufen. Er darf manchmal durch die Tür stürmen, manchmal wird er aufgehalten.

Für uns Menschen macht das situativ Sinn. Für den Hund ist es schlicht verwirrend. Er kann nicht unterscheiden ob heute ein Anspringen-Tag ist oder nicht. Er kann nicht ahnen wann Ziehen erlaubt ist und wann nicht. Was er lernt ist: Die Regeln sind unvorhersehbar. Also testet er ständig aus was gerade gilt.

Das ist kein Trotz. Das ist ein Hund der versucht, sich in einer unklaren Situation zurechtzufinden.

Warum Regeln keine Einschränkung sind – sondern eine Erleichterung

Hier steckt ein Gedanke, der viele überrascht: Hunde erleben klare Regeln nicht als Einschränkung. Sie erleben sie als Erleichterung.

Ein Hund ohne klaren Rahmen muss ständig selbst Entscheidungen treffen. Was darf ich? Was nicht? Was passiert wenn ich das tue? Diese permanente Unsicherheit ist anstrengend. Sie erzeugt Stress – auch wenn er von außen nicht immer sichtbar ist.

Ein Hund mit klarem Rahmen weiß woran er ist. Er muss nicht testen, nicht austüfteln, nicht abwarten. Er kann sich entspannen, weil jemand anderes die Verantwortung übernimmt. Und das ist – aus Hundesicht – eine große Erleichterung.

Grenzen geben Sicherheit. Verlässlichkeit schafft Vertrauen. Das gilt für Kinder genauso wie für Hunde.

Liebevolle Konsequenz – was das konkret bedeutet

Konsequenz klingt für viele nach Strenge. Dabei bedeutet es im Grunde nur: verlässlich sein.

Nicht für alles auf einmal – das wäre für dich genauso überwältigend wie für den Hund. Sondern: such dir ein Thema aus das dir wichtig ist, und bring deinem Hund das bei – konsequent und von Anfang an. Zum Beispiel: Wir gehen gemeinsam durch die Haustür. Du öffnest die Tür, dein Hund wartet und geht erst los wenn du das Okay gibst. Das ist keine Übung die ihr irgendwann abhakt – das ist eine Regel die ab sofort immer gilt. Nicht manchmal. Immer.

Wenn das sitzt, kommt das nächste Thema. So entsteht nach und nach ein Hund der weiß woran er ist – und der sich genau deshalb entspannen kann.

Das Schöne daran: Du musst dabei weder laut noch streng sein. Ein ruhiges, klares Nein reicht. Eine freundliche aber bestimmte Geste reicht. Was zählt ist nicht die Intensität deiner Reaktion, sondern ihre Verlässlichkeit.

Wie du anfängst – ein kleiner Fahrplan

Du musst nicht alles auf einmal ändern. Hier ist ein einfacher Einstieg:

Schau dir euren Alltag an und such eine Situation die dich wirklich stört – etwas das täglich vorkommt und bei dem du dir wünschst, es wäre anders. Nur eine Situation, nicht fünf.

Überleg dir dann ganz konkret wie es stattdessen aussehen soll. Nicht „er soll sich besser benehmen“, sondern: Was genau soll dein Hund tun? Warten bis du die Autoklappe schließt und das Okay gibst? Neben dir durch die Tür gehen statt voranzustürmen?

Dann bleib dabei. Jeden Tag. In jeder Situation. Freundlich, ruhig – aber konsequent.

Du wirst schnell merken: Wenn an einer Stelle Klarheit entsteht, verändert sich oft auch anderes ganz von selbst. Denn dein Hund lernt nicht nur die konkrete Regel – er lernt dabei auch, dass du derjenige bist der den Rahmen vorgibt. Und das ist die Grundlage für alles andere.

Und wenn es nicht klappt?

Manchmal steckt man fest. Die Regel gilt – und trotzdem passiert es wieder und wieder. Dann lohnt es sich, einen zweiten Blick darauf zu werfen: Gibt es Momente wo die Regel doch nicht gilt? Reagierst du in manchen Situationen anders als in anderen? Oder braucht dein Hund gerade einfach etwas mehr Unterstützung?

Genau für diese Fragen sind wir da. Im Einzeltraining schauen wir gemeinsam auf euren Alltag – nicht nur auf das was in der Trainingsstunde passiert, sondern auf das was zuhause, am Auto und an der Haustür wirklich läuft. Denn dort fängt es an.

Melde dich gerne bei uns – wir schauen gemeinsam was euch wirklich weiterhilft.

Hundetrainerin Sabine Ehrhardt erklärt Kursteilnehmern Hundetraining in der Hundeschule Bornheim

Du & Dein Hund – warum versteht ihr euch manchmal einfach nicht?

Workshop für mehr Harmonie zwischen euren Persönlichkeiten

Kennst du das Gefühl, dass du und dein Hund manchmal einfach aneinander vorbeilebt? Dass Trainingseinheiten frustrierend sind, obwohl ihr beide euer Bestes gebt? Oft liegt es nicht am fehlenden Willen – sondern daran, dass zwei ganz unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinandertreffen, die sich noch nicht wirklich kennen.

Genau hier setzt unser Workshop an.

Was euch erwartet

Eine Persönlichkeitsanalyse für dich und deinen Hund zeigt, wo eure Stärken liegen – und wo Missverständnisse entstehen. Du lernst die verschiedenen Persönlichkeitstypen von Hunden kennen, verstehst wie deine eigene Persönlichkeit das Verhalten deines Hundes beeinflusst – und umgekehrt. Mit konkreten Übungen stärkt ihr Empathie, Klarheit und gegenseitiges Vertrauen.

Für wen ist der Workshop?

Für dich, wenn du manchmal das Gefühl hast, deinen Hund nicht wirklich zu verstehen – oder dich fragst, welche Rolle du selbst in eurer Beziehung spielst. Und für alle, die Herausforderungen im Alltag lösen möchten, ohne dass einer von euch dabei auf der Strecke bleibt.

Eure Trainerinnen

Sabine ist ausgebildete Sozialarbeiterin und hat fast zwei Jahrzehnte lang mit Menschen in herausfordernden Lebenssituationen gearbeitet, bevor sie das Hundetraining 2016 zu ihrem Vollzeitberuf machte. 2024 hat sie ihre Arbeit um eine Weiterbildung zur Systemischen Hundetrainercoach erweitert. Diese Kombination aus Menschenkenntnis und Hundeexpertise ist die Grundlage dieses Workshops.

Catharina ist seit 2023 festes Mitglied der Hundeschule und hat die Weiterbildung zur Systemischen Hundetrainercoach ebenfalls 2024 gemeinsam mit Sabine absolviert. Ihr frischer, unverstellter Blick macht ihre Arbeit mit Mensch-Hund-Teams besonders wertvoll.

Praktisches

Kaltgetränke und Kaffee sind inklusive. Eine Stunde Mittagspause gibt euch Zeit zum Durchatmen, Essen bestellen und Austauschen. Bitte beachte: Eine Einzelanmeldung pro Person ist erforderlich – auch wenn ihr mit demselben Hund kommt.

Noch sind Plätze frei – sichere dir jetzt deinen Platz:

Jetzt zum Workshop anmelden →

Alle Details und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du direkt im Buchungssystem.

Dos and Don’ts für die Hundeschule

Deine Checkliste fürs Training bei Pico Coaching

Schön, dass du dich fürs Training bei uns entschieden hast! Für einen angenehmen Start haben wir eine Checkliste zusammengestellt mit Tipps und ein paar wichtigen Spielregeln, damit alles gut läuft. Vielen Dank, dass du auch mit darauf achtest, dass sich alle Mensch-Hund-Teams in unserer Hundeschule wohlfühlen können. Wenn du Fragen hast, wende dich bitte an uns!

 

Alles dabei?

Geschirr, kurze Leine, ggf. Halsband, ggf. Schleppleine – das gehört zur Grundausstattung. Außerdem bring bitte ein paar Leckerlis mit, die dein Hund mag, und/oder ein Spielzeug, mit dem du ihn motivieren und belohnen kannst.

Wenn du hast, stecke auch den Futterbeutel und/oder einen Dummy ein. Für Trinkwasser während des Unterrichts sorgen wir. Feste Schuhe und gemütliche Klamotten sind für dich sinnvoll. Falls es sehr kalt ist, kann eventuell ein Mantel für deinen Hund angenehm sein, sollte er schnell frieren.

Wenn du magst, bringe eine Decke für ihn mit, auf die er sich während der Gesprächsrunden legen kann. Ist er sehr aufgeregt, kann auch ein Kauartikel hilfreich sein, an dem er knabbern und sich dabei entspannen kann.

 

Gut angekommen?

Unsere Bitte: Parkt platzsparend von links beginnend, damit für alle Platz ist. Nach dem Aussteigen nimm deinen Hund an die kurze Leine.

 

Dein Hund muss mal?

Bitte sorge dafür, dass sich dein Hund vor der Hundeschulstunde draußen noch lösen kann. Am besten gehst du zuhause mit ihm noch ein paar Schritte, denn bei uns ist zwischen den Gruppenstunden immer eine Viertelstunde fürs Losfahren und Ankommen der Teams vorgesehen, so dass wir euch herzlich bitten, erst rund 5 Minuten vor Unterrichtsbeginn zu kommen, damit wir mit unseren Parkplätzen hinkommen.

 

Ein Häufchen?

Bitte sammele ihn mit einem Kotbeutel ein, den du verknotest und in unserem Restmüll entsorgst. Keinen Beutel zur Hand? Sprich uns an, wir geben dir gern einen.

 

Dein Hund will markieren?

Bitte sorge dafür, dass er nicht in unserer Halle markiert. Auch draußen auf unserem Trainingsgelände soll er bitte nicht an Zäunen oder anderen Gegenständen markieren. Klar, es ist ein arttypisches Verhalten, aber hier wollen wir gemeinsam trainieren. Darum ist es für alle einfacher, wenn nicht sämtliche Rüden nacheinander beispielsweise an einem Pfosten ihre „Unterschriften“ hinterlassen. Außerdem schont es unsere Materialien und erleichtert euren Hunden letztendlich die Konzentration.

 

Was tun im Falle des Falles?

Sollte euer Hund ansteckend krank sein, bleibt bitte zuhause. Wenn eure Hündin läufig ist, haltet bitte Rücksprache mit uns.

 

Ein großes Hallo?

Bitte halte ausreichend Abstand zu anderen Mensch-Hund-Teams! Eure Hunde sollen lernen: An der kurzen Leine gibt es keine Hundekontakte. Das erleichtert euch die Leinenführung und vieles mehr.

 

Magst du auch eins?

Bitte gib immer nur deinem eigenen Hund Leckerli! Andere Hunde können Allergien oder Unverträglichkeiten haben. Außerdem ist es hilfreich, wenn jeder Hund vor allem sein Frauchen oder Herrchen spannend findet und dadurch auch aufmerksamer sein kann.

 

Kann sie schon…?

Klar, wir unterhalten uns gerne über unsere Hunde und natürlich auch darüber, was wir mit ihnen trainieren. Das ist auch super! Aber bitte vergleiche deinen Hund nicht zu viel mit anderen. Jeder Hund ist individuell und soll in seinem Tempo lernen und sich entwickeln können. Freu dich über die Fortschritte deines Hundes!

 

Wie ging das nochmal?

Bitte stell Fragen! So können wir gezielt darauf eingehen, was noch offen ist. Wenn du ansonsten was auf dem Herzen hast, sprich uns an. Wir möchten, dass sich Mensch und Hund bei uns im Training wohlfühlen, denn so lernt es sich am besten!

 

Hausaufgaben erledigt?

Für einen harmonischen Alltag mit Hund sind natürlich die Erziehung und das Training im Alltag ganz entscheidend. Darum nimm bitte die Anregungen aus dem Unterricht mit in deinen Alltag, wiederhole und festige die Übungen und notiere dir ggf. Fragen dazu für die nächste Stunde.

 

Vorfreude aufs nächste Mal?

Über unser Buchungsportal kannst du dich für die nächsten Male direkt einbuchen. Wenn du dazu Fragen hast, sprich uns an!

Dos and Don’ts for the Dog School

Your Checklist for training with us at Pico Coaching

 

We are pleased, that you have decided to train with us! We have put together a Checklist with some tips and rules to make the training start relaxed and to make sure that everything goes well. Thank you for working with us to ensure that both dogs and people feel comfortable at the dog school. If you have any questions, please contact us.

 

 Have you got everything?

Harness, short leash, collar and long lead if needed – these belong to the basic equipment that are needed. Aside from that, please bring some dog treats that your dog likes and/or a toy to motivate your dog and reward the dog.

If you have one, you can also bring a (food) dummy with you. We provide drinking water for the dogs during the lessons. Solid shoes and comfortable clothes are recommended for you. If it is very cold and your dog gets cold quickly, a dogcoat could make it more comfortable for your dog.

If you would like to, bring a blanket for your dog so that he can lie there when we are discussing. If he is very excitable, something to chew could help your dog to relax.

 

You arrived?

Our request: please park close together from left to right so that there is enough space for everybody. After you have got out, keep your dog on a short lead.

 

Your dog needs to go?

Please make sure that your dog has the chance to relieve themself before the dog school. It’s best if you can go for a short walk at home as we have 15 minutes between our courses for all teams to leave and arrive. Because of this, we ask that you please arrive only 5 minutes before your course starts so that there isn’t any difficulty with parking.

 

Poop?

Please gather it in a bag, tie a knot and throw it away in our rubbish bins. No bag on hand? Let us know and we are happy to give you one.

 

Your dog wants to mark

Please ensure that your dog doesn’t mark in our hall. This also goes for fences or items in front of our training hall. Of course marking is normal behaviour for dogs, however we all want to train together here. It is easier for everyone if not every dog marks a post after each other. It also preserves our materials and helps the concentration of all dogs.

 

Your dog is sick?

If your dog is contagious, please stay at home. If your dog is on heat, please confer with us.

 

A big hello?

Please keep enough distance to other dog-people teams! Your dogs should learn that there is no contact to other dogs on the short lead. This makes it a lot easier to teach your dog to walk on a lead, amongst other things.

 

Would you like one too?

Please only give your dog treats! Other dogs can have allergies or intolerances. Aside from that, it’s also helpful if each dog finds their owner exciting and will be able to pay more attention.

 

Can she already…?

Of course we all like to talk about our dogs and what we train with them. And that’s great! But please don’t compare your dog too much with others. Every dog is an individual and should learn and develop at their own pace. Be happy with the progress of your dog!