Aktuelles

Informationen und Neuigkeiten

Anti-Gifköder Kurs

Am Samstag den 04.12.21 startet ein neuer Anti-Giftköder Kurs. Die Kursdauer beträgt 6×1 Std. immer samstags von 15.00-16.00 Uhr
Hier gibt es weiter Informationen und Du kannst Dich gerne über uns Buchungssystem anmelden. Bei Fragen zum Kurs stehen wir gerne unter der Nummer 01577-2522440 zur Verfügung.
In dem Videos siehst Du Petra mit Ihrem Hund, der am Ende des Kurses problemlos an Futter vorbeigeht.

Teamzuwachs!

Das Team von pico coaching wächst weiter. 🤗
Seit drei Wochen haben wir einen neuen Mitbewohner. Wilson ist 4 Monate, aus dem Tierschutz und wurde uns von dem Verein Bardino SOS Deutschland e.V. anvertraut.🐾🐕
Aktuell trainieren wir mit ihm Autofahren, denn das verträgt er nicht so gut. Da er bei Straßenverkehr etwas unsicher ist, üben wir auch das jeden Tag, indem wir viel Zeit mit ihm in unserer Einfahrt verbringen und er sich so nach und nach an die Geräusche und Eindrücke gewöhnen kann.
Ist er nicht süß? Uns hat er auf alle Fälle schon um seine Pfoten gewickelt. 🥰🥰🥰

Mehr gegenseitige Rücksicht hilft allen

Wenigstens kurz Hallo sagen lassen? Der will nur spielen? Nö!

Einer der ersten Sätze, die Sie auch bei uns in der Hundeschule hören: „Bitte keine Hundekontakte an der (kurzen) Leine!“ Für den Alltag und Ihre Spaziergänge empfehlen wir es ebenfalls. „Der will nur kurz Hallo sagen“ – den Satz haben Sie aber bestimmt auch schon öfters gehört, oder? Oft kommen andere Hunde dem eigenen viel zu schnell viel zu nah. „Der riecht nur kurz. Hunde brauchen ja auch Sozialkontakte“, heißt es dann häufig. Richtig so? Nö. Sieben Argumente gegen Hundebegegnungen an der Leine:

  • Die Leine verhindert arttypische Kommunikation

Hunde verständigen sich über die Körpersprache und damit auch über Bewegungen. Das ist an der Leine aber nicht oder nur begrenzt möglich und so kommt es zu Missverständnissen.

  • Leinensalat kann gefährlich werden

Am liebsten laufen Hunde in einem leichten Bogen umeinander und checken durch Analwittern den Geruch des Gegenübers ab. Schon dabei können sich die Leinen verheddern. Hunde, die sich bedrängt fühlen, weichen gerne aus, andere entfernen sich schnüffelnd oder rennen zur Ablenkung los. An der Leine ist das alles nicht möglich und ein Leinensalat kann gefährlich werden – für Mensch und Hund.

  • Pöbelei wird gefördert

Da der Hund nicht kommunizieren kann, wie er gern würde, geht er häufig zu drohendem Verhalten über. Indem er fixiert oder knurrt, zeigt er, dass er auf die Einhaltung seiner Individualdistanz besteht.

  • Gift für die Leinenführigkeit

Wer schon seinen Welpen an der Leine zu jedem anderen Hund lässt, fördert dadurch das Ziehen. Was der niedliche Kleine anfängt, macht er auch weiter, wenn er schon 25 oder mehr Kilo wiegt. Und auch mit erwachsenen Minis, die kläffend in der Leine hängen, sind entspannte Spaziergänge nicht möglich. Leinenbegegnungen führen beim Hund nämlich entweder zu der Erwartungshaltung „Juhu, ein anderer Hund, nix wie hin“ oder zur Schlussfolgerung „Oje, ein anderer Hund, nix wie weg“, zur Not eben durch Ziehen und indem er Sie ausblendet.

  • Sozialisation und Sozialkontakte gehen anders

Da an der Leine sowieso keine „normale“ Kommunikation möglich ist, wird die Sozialisation auch nicht gefördert. Der Hund kann hier gar nicht lernen, mit Artgenossen angemessen zu kommunizieren. Und was die Sozialkontakte eines erwachsenen Hundes angeht, überschätzen wir die Bedürfnisse unserer Hunde oft. Definitiv kommt es bei Sozialkontakten immer vor allem auf die Qualität und nicht auf die Quantität an.

  • Die Bindung kriegt einen Knacks

Manche Hunde lassen das Beschnüffelt werden steif oder erstarrt über sich ergehen. Hier bräuchte der unsichere Hund Unterstützung von uns. Damit sich ein Hund bei uns sicher fühlen und sich an uns orientieren kann, muss er sich auf uns verlassen können. Wir haben ihn angeleint und sind damit auch für sein Wohlbefinden verantwortlich.

  • Die Leine schafft einen Schutzraum

Apropos Verantwortung: Wenn wir unseren Hund anleinen, schaffen wir einen Schutzraum für unseren Hund, der ihm Sicherheit bietet. Die Leine ist dabei die fühlbare Verbindung zwischen ihm und uns, über die wir auch miteinander kommunizieren können. Für Hunde, die an der Leine von anderen belästigt werden, stellt der Leinenradius keinen Schutzbereich dar.

Qualität ist wichtiger als Quantität

Auch im Freilauf müssen nicht alle Hunde unserem Vierbeiner Hallo sagen. Kontakte sollten immer nur mit ausdrücklicher Zustimmung beider Seiten stattfinden. Nur weil ein Hund frei oder an der Schleppleine läuft, ist das noch lange kein Freifahrtschein, dass er jeden begrüßen darf oder andere Hunde einfach angerannt kommen können. Die Argumente mit der Kommunikation und der Leinenführigkeit fallen im Freilauf zwar weg. Aber es gibt andere Gründe, warum ungefragter Hundekontakt tabu sein sollte.

Möglicherweise ist der eigene oder der andere Hund

  • im Training
  • läufig
  • frisch operiert
  • krank
  • unverträglich

Nun kann es natürlich passieren, dass jemand mit freilaufendem Hund uns nicht früh genug sieht und dessen Hund zu uns flitzt. Gut, wenn der Halter den Hund gleich wieder zurückruft oder holt. Doof, wenn Frauchen oder Herrchen einfach gemütlich weiterschlendern und sich nicht kümmern. Aber wie ist es mit den vielbeschworenen Hundekontakten, die unsere Vierbeiner doch brauchen?

  • Sozialkontakte brauchen unsere Hunde natürlich

Die wichtigsten Sozialkontakte für einen Hund sind seine Menschen. Dass wir ein mindestens ebenso hochwertiger Sozialpartner sind wie ein Artgenosse, ist eine Folge der Domestikation. Wie toll ist das denn für uns als Frauchen oder Herrchen?! Wenn wir uns ein wenig Mühe geben und uns interessant machen für unseren Hund, machen wir ihn glücklich.

  • Erwachsene Hunde spielen eher selten

Ihr Bedürfnis zu spielen, ist gesunken – und manches, was Hundehalter für Spielen halten, ist zum Beispiel eher territoriales Verhalten, sexuelles Interesse oder eine Übersprunghandlung. Wenn erwachsene Hund spielen, dann eher mit ihnen vertrauten Hunden. Leider sieht man allzu häufig Hunde, die gegen ihren Willen zu Kontakten geradezu genötigt werden.

  • Lieber ein oder zwei Hundekumpel treffen

Hunde finden es weder gut noch nötig, ständig neue Bekanntschaften zu machen. Besser gefällt es Ihnen, vertraute Hunde zu treffen. Es kommt überhaupt nicht auf die Menge an Freundschaften an, sondern vielmehr auf die Qualität. Unsere Pflicht als Halter ist es, auf positive Sozialkontakte zu achten!

Ohne Zustimmung und an der Leine lieber alleine

Wie wäre es, wenn wir alle, die wir ein so schönes Hobby teilen – nämlich das Leben mit Hund – solidarischer und rücksichtsvoller miteinander umgehen würden?! Uns alle eint die Liebe zu unseren Hunden und wir alle wollen ein entspanntes Zusammenleben mit ihnen. Daher sollte es selbstverständlich sein, dass wir unsere Hunde an die Leine oder zu uns herannehmen, wenn uns ein anderer Hund an der Leine entgegenkommt. Wir gehen dann einfach an ihm vorbei. Haben wir Sorge, dass es nicht klappt, machen wir einen Bogen.

Ist der entgegenkommende Hund im Freilauf, ruft man seinen Hund ebenfalls heran und erkundigt sich, ob Kontakt erwünscht ist oder nicht. Wie auch immer die Antwort ausfällt, sollten wir sie respektieren. Gründe für die eine oder andere Entscheidung gibt es viele. Vielleicht hat das Gegenüber gerade einfach keine Lust oder keine Zeit. Alles in allem führt mehr gegenseitige Rücksicht zu harmonischeren Spaziergängen und somit zu glücklicheren Menschen und Hunden – was doch unser aller Ziel ist!

Aktuelle Corona Regeln

Liebe Kundinnen, Liebe Kunden,
wir möchten Euch hiermit über den aktuellen Stand informieren. Da wir Hundeschulen in der Vergangenheit in den Verordnungen entweder gar nicht aufgetaucht sind oder mal als Dienstleister oder außerschulische Bildungseinrichtung haben wir beim Ordnungsamt nachgefragt, welche Regeln für uns gelten. Leider haben wir bisher noch keine Antwort erhalten.
Wir haben uns aber entschlossen, dass unser Training nur noch im Rahmen von 2G, also von immunisierten Personen in Anspruch genommen werden kann. Immunisierte Personen sind vollständig geimpfte oder genesene Personen.
Ausnahmen:
  • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind von Beschränkungen auf 2G und 2G-plus ausgenommen.
  • Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können. Diese Personen müssen dann aber jeweils über einen Tagesaktuellen Testnachweis verfügen – diesen bringt ihr entweder vom Testzentrum mit oder kommt früher zum Training und macht den Test vor Ort im 4 Augen Prinzip.
Die Pflicht zur Überprüfung der Nachweise obliegt uns. Bitte bringt deswegen zur nächsten Kursstunde einen Impf- oder Genesenheitsnachweis zur Vorlage bei eurem Trainer mit.
Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate verwenden wir die vom Robert Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App.

Für positive Sozialkontakte sorgen

Lassen Sie die Hundewiese lieber links liegen

Hundewiesen sind auf den ersten Blick ein Traum für Hund und Halter: Spiel, Spaß und jede Menge Sozialkontakte für unsere Vierbeiner, für die Menschen ein paar bequeme Minuten und vielleicht sogar nette Gespräche… Leider ist die Wirklichkeit von dieser Traumvorstellung weit entfernt, insbesondere für unsere Hunde.

Die meisten erwachsenen Hunde haben kaum noch oder gar kein Bedürfnis mehr zu spielen, schon gar nicht in einem wilden Pulk mit mehreren Hunden. Was wir vermeintlich für Spiel halten, ist häufig kein echtes Spiel. Die Hunde zeigen vielmehr Territorial-, Sexual- oder Übersprungverhalten.

Selbstverständlich brauchen Hunde Sozialkontakte. Wir sind ihre wichtigsten Sozialpartner! Das Bedürfnis nach innerartlichem Sozialkontakt darüber hinaus ist ganz unterschiedlich. Aber auf alle Fälle kommt es dabei nicht auf möglichst viele verschiedene Kontakte an. Kein Kontakt ist immer besser als ein schlechter.

Hunde sind doch Rudeltiere

Ja, Hunde sind Rudeltiere. Aber auf Hundewiesen trifft sich kein „Rudel“. In einem Rudel kennen sich alle Tiere, leben miteinander oder treffen sich zumindest sehr regelmäßig. Für Hunde macht es wenig Sinn, sich ständig mit anderen, neuen Artgenossen zu treffen oder gar auf Kommando und ohne Kennenlernphase spielen zu müssen.

Spaßverderber wollen wir nicht sein. Aber die Folgen von unkontrollierten, negativen Kontakten sind vielfältig. So manche Ängste, Aggressionen und Konflikte zwischen Hunden würden überhaupt nicht entstehen, wenn ihre Halter nicht auf Biegen und Brechen auf Hundekontakte aus wären und ihre Hunde zum „Spielen“ schicken würden. Körpersprachliche Signale wie das Wedeln mit der Rute, werden dabei oft missdeutet – es zeigt nicht Freude, sondern Erregung an.

Was mit Rennen, Raufen, Toben und Balgen beginnt, wird häufig zur wilden Hetzjagd. Das vermeintliche Spiel schlägt in Mobbing um. Das Opfer wird sich ganz bestimmt nicht wohlfühlen dabei. Auch kleine und größere Verletzungen auf Hundewiesen sind keine Seltenheit.

Welpen auf der Hundewiese laufen zu lassen, kann ebenso gefährlich sein. „Welpenschutz“ ist ein Märchen, macht biologisch keinen Sinn und existiert nicht. Auch und besonders Welpen brauchen nicht viele, sondern gute Hundekontakte. Solange Knochen und Bänder noch nicht vollständig ausgereift sind, sollten die Spieleinheiten außerdem kurz sein. Im Wachstum sind die Knochen noch weich, eine Überbelastung kann zu Fehlstellungen und Krankheiten führen.

Spannungen schon auf dem Weg

Häufige Besuche auf der Hundewiese führen dazu, dass der Hund schon an der Leine zu ziehen beginnt, wenn Sie sich mit ihm zusammen dem Gelände von weitem nähern. Auch dabei wird seine Anspannung und Erregung oft als Freude missverstanden.

Viele Hunde sind glücklicher, wenn sie Artgenossen aus dem Weg gehen dürfen, und wissen es zu schätzen, wenn ihre Menschen sie dabei unterstützen. Kleber für die Bindung ist das! Ein sozialverträglicher Hund ist ein Hund, der Konflikten aus dem Weg geht, sie vermeiden kann. Keinesfalls aber ein Hund, der mit allen anderen Hunden Kontakt sucht.

„Die Hunde regeln das unter sich“ scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein auf Hundewiesen. Natürlich werden die Hunde das tun, allerdings müssen wir dann mit den Konsequenzen leben. Und wollen nicht wir diejenigen sein, die das Verhalten, die Erziehung und die Erfahrungen des Hundes regeln? Für ein harmonisches Zusammenleben ist es sinnvoll, wenn unser Hund sich bei uns sicher fühlen und an uns orientieren kann.

Ausgewählte und achtsame Begegnungen

Fest steht: Ein, zwei oder drei nette Hundefreundschaften reichen auf jeden Fall. Wenn Sie sich mit einem anderen Mensch-Hund-Team verabreden und die Hunde einander noch nicht kennen, gehen sie erstmal auf neutralem Gelände (zum Beispiel auf einem breiten Waldweg) gemeinsam spazieren. Lassen Sie den Hunden Zeit und Raum. Hundebegegnungen sind dann eine Bereicherung, wenn die Vierbeiner entspannt die Möglichkeit haben, sich kennen zu lernen, und auch entscheiden dürfen, welchen Artgenossen sie mögen und welchen nicht.

Wenn Sie später einen Freilauf starten, respektieren Sie es, wenn sich die Hunde nicht miteinander beschäftigen. Wenn sie spielen, achten Sie auf typische Spielmerkmale: zum Beispiel wechselnde Rollen, übertriebene Bewegungen und kurze Pausen, in denen sich die Hunde versichern, ob der andere noch Lust hat. Warten Sie nicht, bis die beiden überdrehen. Sucht einer der Hunde Nähe bei den Menschen? Ein Indiz dafür, dass es ihm reicht. Halten Sie die Spielsequenzen kurz und beenden Sie das Spiel, wenn noch alle freudig dabei sind.

Bist Du bereits Kunde, möchtest Kunde werden oder Dich unverbindlich über unser aktuelles Angebot informieren? Auf unserem Buchungsportal erhältst Du eine Übersicht aller Gruppenstunden und Kurse, die derzeit aktiv sind und kannst Dich für eine unkomplizierte Buchung registrieren. Dies gilt natürlich auch für unsere individuellen Beratungsangebote. Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

Natürlich stehen wir Dir auch für Fragen zum Buchungsportal gerne über unsere Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung.

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