Hinter pico coaching stehen Menschen, die selbst wissen wie es sich anfühlt, mit einem Hund nicht weiterzukommen – und die genau deshalb so gerne helfen.
Jede von uns hat ihre eigene Geschichte mit ihrem Hund. Und jede bringt diese Erfahrung jeden Tag mit ins Training.
Sabine
Gründerin & Hundetrainerin
Ich bin Sabine, Hundetrainerin und Gründerin von pico coaching. Ich habe lange als Sozialarbeiterin gearbeitet – die Freude daran, Menschen zu begleiten, ist geblieben. Nur dass heute meistens ein Hund mit im Raum ist. 2009 habe ich meine Ausbildung zum D.O.G.S. Coach bei Martin Rütter gemacht, 2024 habe ich gemeinsam mit Catharina die Weiterbildung zur systemischen Hundetrainerin abgeschlossen. Ich lebe in Bonn mit meinem Mann und unseren beiden Hunden Abby und Wilson.
Pico hat 2008 alles ins Rollen gebracht – was war der Moment, wo du gedacht hast: Das mache ich jetzt zum Beruf?
Den einen großen Moment gab es eigentlich gar nicht. Was mit Pico begann, war zunächst pure Neugier – ich wollte verstehen, wie Hunde wirklich ticken. Diese Neugier wurde zur Leidenschaft, die Leidenschaft zur Ausbildung. Und irgendwann stand ich da mit einem Zertifikat in der Hand und dachte: Okay, dann machen wir das jetzt. 2016 habe ich schließlich meinen alten Job an den Nagel gehängt und bin ganz in die Selbstständigkeit gestartet. Manchmal braucht es eben keinen großen Plan – nur den nächsten Schritt.
Was ist dein erster Blick, wenn ein neues Mensch-Hund-Team zu dir kommt?
Zuerst auf den Hund: Ist er unsicher, offen, angespannt, was zeigt seine Körpersprache? Und dann auf den Menschen – denn das erste, was ich tun will, ist ihnen das Gefühl zu geben: Hier seid ihr richtig.
Abby oder Wilson: Wer hat dich in deiner Arbeit mehr gelehrt?
Ich kann mich nicht entscheiden – und das ist die ehrliche Antwort. Abby hat mich echte Geduld gelehrt. Sie war so schnell, so hibbelig, immer einen Schritt voraus – mit ihr habe ich gelernt, innerlich wirklich zur Ruhe zu kommen. Und durch sie habe ich eine ganz neue Welt entdeckt: Ich erkenne heute Spuren im Wald, die ich früher nicht mal gesehen hätte.
Wilson hat mich etwas anderes gelehrt: Führung. Er hat mir direkt den Spiegel hingehalten, wenn ich es nicht war – das war nicht immer bequem. Aber wir sind heute ein echtes Team, und darauf bin ich stolz.
Entweder–Oder: Frühaufsteher oder Nachteule?
Nachteule – ohne jeden Zweifel. Abby sieht das genauso, Wilson hat sich damit abgefunden.
Was würden Abby und Wilson über dich sagen, wenn sie könnten?
Abby würde sagen: „Viel zu wenig Zeit zum Kuscheln – dabei ist das eindeutig das Wichtigste.“ Wilson würde trocken ergänzen: „Mittlerweile macht sie aber einen ordentlichen Job.“
Fun Fact über dich:
Nach dem Abitur habe ich Mathematik und Elektrotechnik an der RWTH Aachen studiert und dann zwei Jahre in Ecuador und Kolumbien gelebt. Wer mich heute beim Hundetraining erlebt, findet das meistens schwer vorstellbar. Ich manchmal auch.
Das bin ich in vier Worten: geduldig · neugierig · aufmerksam · direkt
Catharina
Hundetrainerin
Hi, ich bin Catharina und arbeite als Hundetrainerin bei pico coaching. Seit 2023 begleite ich dort vor allem Junghunde und Tierschutzhunde sowie ihre Menschen im Alltag und Training. Meine Ausbildung zur Hundetrainerin habe ich 2018 bei Ziemer & Falke absolviert, 2024 habe ich gemeinsam mit Sabine die Weiterbildung zur systemischen Hundetrainerin abgeschlossen.
Du hast nebenberuflich mit der Ausbildung angefangen – wie hat sich das angefühlt, diesen Schritt zu gehen?
Die Hundetrainerausbildung ohne eigenen Hund zu beginnen, war für mich ein großer Schritt – und gleichzeitig sehr befreiend. Es hat sich gut angefühlt, einfach loszugehen, auch ohne „perfekte Voraussetzungen“ .
Was hat Lini dir beigebracht, was kein Lehrbuch konnte?
Lini hat mir auf ihre Weise gezeigt, was Geduld wirklich bedeutet – und dass Hunde das Tempo im Training vorgeben. Ich habe durch sie gelernt, dass hinter Skepsis und Angst vor allem der Wunsch nach Verständnis, Zeit und positiven Erfahrungen steckt. Und auch, wie wichtig es ist, sich nicht zu sehr auf das Problem zu fokussieren, sondern mehr Fokus auf das Verhalten, welches man haben möchte, zu lenken.
Woran merkst du, dass ein Training wirklich angekommen ist – beim Hund oder beim Menschen?
Für mich sind das diese kleinen „Aha-Momente“. Wenn Menschen anfangen, ihren Hund wirklich zu lesen und zu verstehen – und plötzlich mit ihm statt gegen ihn arbeiten. Wenn sich der Blick auf das Verhalten verändert und weniger Ärger, dafür mehr Verständnis da ist. Das sind die schönsten Fortschritte. (Und ja, sich mal zu ärgern gehört trotzdem weiterhin dazu – wir sind schließlich alle nur Menschen.)
Entweder–Oder: Spaziergang im Wald oder Strand?
Spaziergang am Strand. Wind um die Nase, Sand unter den Füßen – herrlich!
Was machst du, wenn du mal nicht an Hunde denkst?
Dann treffe ich mich mit Freunden, mache viel Sport oder tauche in Bücher ab – am liebsten Fantasy, aber auch leichte Sommerromane gehen immer. Und wenn ich kreativ sein will, male ich mit Acrylgießtechnik.
Fun Fact über dich!
Laufen irgendwo Schlagerlieder möchte ich am liebsten direkt tanzen. ;-)
Das bin ich in vier Worten: einfühlsam · humorvoll · geduldig · authentisch
Sarah
Hundetrainerin
Hey! Ich bin Sarah. Mich begleitet schon immer eine Liebe zu Hunden – nachdem ich als ersten Bildungsweg Erzieherin gelernt habe, habe ich den Entschluss gefasst, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. 2023 habe ich meine Ausbildung zur Hundetrainerin bei KynoLogisch abgeschlossen. Bei Pico werde ich zunächst Welpen- und Junghundekurse anbieten und freue mich sehr, euch in der ersten Zeit mit eurem Hund zu begleiten!
Layla lebt seit 2013 bei dir – was hat sich in eurer Beziehung über die Jahre verändert?
Ich habe Layla über die Jahre sehr gut kennen und einschätzen gelernt – und gleichzeitig ist auch mein Wissen über Hunde in dieser Zeit gewachsen. So kann ich ihr inzwischen zu 100% vertrauen und weiß (fast;)) immer, was sie gerade denkt.
Was ist für dich der magischste Moment im Hundetraining?
Der Moment, in dem Menschen realisieren, was ihre Körpersprache dem Hund signalisiert, und seine Körpersprache lesen lernen, kommt mir immer ein wenig magisch vor. Die Kommunikation kann dann auf eine ganz neue Ebene gehoben werden.
Was hoffst du, dass Kunden nach einer Stunde mit dir mitnehmen – nicht mit ihrem Hund, sondern im Kopf?
Ich hoffe, dass Menschen immer ein wenig zuversichtlicher und mit mehr Plan aus meinen Stunden gehen, als sie gekommen sind, und mit einer positiven Einstellung meine Stunde verlassen!
Entweder–Oder: Großer Hund oder kleiner Hund?
Puh, schwere Frage! Eigentlich schlägt mein Herz für größere Hunde, aber da mein erster Hundekontakt mit einem Jack-Russel-Terrier stattfand, haben es mir die kleinen Typen auch ganz schön angetan, und ich könnte nicht beschwören, dass nicht auch Mal ein kleinerer Hund hier einzieht!
Was muss auf einem guten Spaziergang mit dir passieren?
Am liebsten mag ich Spaziergänge in der Natur, wo der Hund auch Mal „Hundesachen“ machen kann – sich wälzen, im Wasser spielen, oder auch einfach mal ein Päuschen in der Sonne einlegen.
Fun Fact über dich:
Ich hatte mal eine irrationale Angst vor Haien und habe mich dann intensiv damit beschäftigt, was man im Falle einer Haibegegnung tun sollte – ich glaube nicht, dass ich jemals in die Situation komme, aber ich wäre jetzt perfekt vorbereitet!
Das bin ich in vier Worten: wissbegierig · empathisch · fair · verlässlich
Beate
Organisation & gute Seele
Wer ich bin? Manchmal frage ich mich das auch – aber Ordnung ins Chaos bringen kann ich ziemlich gut.
Bei Pico kümmere ich mich um die Organisation im Hintergrund (heute meist digital): von Rechnungen über Personalthemen bis zu Prozessbeschreibungen – also das, was man oft erst merkt, wenn es fehlt.
Du bist mit Boxer- Hündinnen aufgewachsen. Wie hat das dein Verhältnis zu Hunden geprägt?
Die Hundehaltung war überwiegend auf den Nutzaspekt ausgerichtet und sie wurden weniger als Familienhunde betrachtet. Unser Hund sollte vor allem Einbrecher abschrecken . Als Jüngste in der Familie bin ich häufig mit dem Hund ohne Leine spazieren gegangen – das war völlig problemlos. Um Erziehung kümmerte sich kaum jemand, außer dass der Hund stubenrein sein und auf Rückruf hören musste; mehr war nicht nötig, denn der Alltag war für den Hund weder stressig noch reizüberflutet. Die Hunde hatten die Aufgabe auf Hof und Haus aufzupassen und wenn sie mit mir unterwegs waren, hatten sie frei. Die waren richtig gechillt. Daher habe ich gelernt, Hunde grundsätzlich nicht als bösartig zu sehen.
Bolle ist dein erste Rüde in deiner langen Hunde-Geschichte. Was hat er dir neues beigebracht?
Zuerst die Erkenntnis: Der Alltag ist für Hunde heute deutlich anspruchsvoller, als es in meiner „Pippi‑Langstrumpf“-Vorstellung war.
Ein klotzköpfiger Boxer-Clown nimmt die Welt anders wahr als sein Frauchen. Klare Führung und herzliche Erziehung schließen sich nicht aus – zusammen machen sie im Alltag ein gutes Team.
Unkastrierte Rüden schalten im Frühjahr und Herbst hormonbedingt den Kopf aus und „vergessen“ ihre Erziehung. Dann verzweifelst du kurz und denkst: Nein, es war alles umsonst. Aber das pendelt sich wieder ein.
Entweder oder? Lieber Telefonieren, oder Mails schreiben?
Definitiv Telefonieren
Was bringt dich garantiert zum Lachen?
Ich lache gern und oft – manchmal reicht schon eine kleiner Quatschmoment.
Fun Fact über dich
Für mich sehen alle Autos gleich aus. Aber immerhin kann ich zwischen Kastenwagen, Kombi, Sportwagen und Limousine unterscheiden – Die dicken, die langen, die schnellen und die schicken! Sogar die Autos meiner Familienmitglieder erkenne ich nicht. Mein eigenes Auto finde ich immerhin wieder.
Das bin ich in vier Worten: organisiert · bodenständig · warmherzig · humorvoll
Paula
Social Media & Content
Ich bin Paula und komme aus Erftstadt. Bei Pico Coaching kümmere ich mich um die Social Media Kanäle!
Zara ist sensibel und „nicht der typische entspannte Hund“ – was hat das konkret für euren Alltag bedeutet?
Zara hat unseren Alltag so verändert, dass wir nicht immer alles als selbstverständlich ansehen. Sie braucht Ruhe und Anleitung. Trotzdem ist sie für jedes Abenteuer zu haben. Durch sie darf ich im Alltag lernen, wie wichtig Pausen sind.
Mediendesign-Studium und Hundewelt – wie passt das für dich zusammen?
Das Mediendesign-Studium und die Hundewelt haben mir gezeigt, wie wichtig der Blick für Detail ist. Wie reagiert ein Hund und warum? Welche Typografie kann ich verändern, damit die gewünschte Wirkung entsteht?
Was soll jemand fühlen, wenn er einen Pico-Post sieht?
Wenn jemand einen Pico Post sieht, soll man sich gesehen fühlen. Sehen, dass man nicht alleine ist und es für (fast) jedes Problem eine Lösung gibt. Und vor allem: dass wir alle Menschen sind, mit Hunden, die nicht von Anfang an problemlos funktioniert haben.
Entweder–Oder: Instagram oder TikTok?
Müsste ich mich entscheiden, würde ich mich für Instagram entscheiden! Ich mag den Austausch, der dort entsteht.
Wo bist du am liebsten, wenn du nicht am Schreibtisch sitzt?
Wenn ich nicht am Schreibtisch sitze, bin ich am liebsten am Meer und in der Natur. Die Natur gibt mir unglaublich viel!
Fun Fact über dich:
Der Hund meiner Oma hat mich durch meine Kindheit begleitet und ich dachte damals, ein Hund muss alle 30 Minuten raus und habe darauf bestanden, dass wir spazieren gehen.
Das bin ich in vier Worten: aufmerksam · beobachtend · sensibel · humorvoll
Hier könntest du stehen
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